
Wenn von Heimspeichern die Rede ist, drehen sich die meisten Diskussionen um die Kapazität:
wie viele Kilowattstunden (kWh), wie viele Stunden Autonomie, wie viele Tage ohne Netz.
Doch in der Realität der Häuser Deutschlands die Kapazität ist fast nie die erste Grenze.
👉 Der eigentlich begrenzende Faktor, der erklärt, warum ein „auf dem Papier ausreichendes" System in der Realität die Erwartungen nicht erfüllt, ist die verfügbare Leistung, ausgedrückt in Kilowatt (kW).
Bevor wir weitergehen, ist es wichtig, an eine grundlegende Unterscheidung zu erinnern, die wir in unserem Artikel über die bereits ausführlicher behandelt haben Watt, den gleichzeitigen Verbrauch und die Nutzungsdauer.
Mit anderen Worten:
Ein Haus kann also einen bescheidenen Jahresverbrauch haben und dennoch erzeugen sehr hohe Leistungsspitzen, besonders im Winter.
In einem Heimspeicher ist die Kapazität (kWh) relativ einfach zu erhöhen:
fügt man Batteriemodule hinzu.
Die Leistung hingegen wird begrenzt durch:
Genau das erklärt die technische Grenzen, die in unserem Artikel über die realen Einschränkungen von Heimspeichern (Watt und Gleichzeitigkeit) behandelt werden.
👉 Man kann also enden mit viel gespeicherte Energie, aber nicht in der Lage, sie voll zu nutzen im kritischen Moment.
Die meisten Häuser Deutschlands sind:
Einige typische Beispiele:
Einzeln betrachtet wirken diese Geräte vernünftig.
Aber ihr gleichzeitiger Betrieb lässt den Leistungsbedarf schnell explodieren – ein wichtiger Punkt, der bereits im Rahmen des besprochen wurde Dimensionierung eines Batteriesystems für ein Haus.
Die Kapazität in kWh erhöhen löst kein Leistungsproblem.
Ein System kann durchaus haben:
In diesem Fall:
Ergebnis:
Einschränkungen, Abschaltungen oder die Unmöglichkeit, bestimmte kritische Geräte zu versorgen, selbst wenn die theoretische Autonomie ausreichend erscheint.
Die tatsächliche Autonomie eines Hauses hängt nicht nur von der installierten Kapazität ab, wie in unserem Artikel über erläutert die Autonomie, die ein Batteriesystem in Deutschland tatsächlich bieten kann.
Sie hängt auch ab:
👉 Zwei Häuser mit derselben Batteriekapazität können daher sehr unterschiedliche Autonomien haben.
In einem stimmigen Ansatz sollte die Dimensionierung immer beginnen mit:
Erst danach lässt sich korrekt abschätzen:
Das Ziel eines Batteriesystems ist nicht zwangsläufig, alles dauerhaft zu versorgen.
Es geht vielmehr darum, eine fundierte Wahl zu treffen zwischen:
Das erklärt im Übrigen, warum in manchen Fällen eine ehrlicher Vergleich zwischen Generator und Heimspeicher bleibt je nach Bedarf und Einschränkungen relevant.
erscheint ausreichend.
Wenn Sie das Thema vertiefen und besser verstehen möchten, wie sich diese Leistungsgrenzen in eine ganzheitliche Betrachtung der Stromversorgung im Wohnbereich einfügen, ergänzen die folgenden Artikel diese Analyse gut: